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Künftige Rolle der Patienten: Souveräner Konsument oder Opfer des Systems?

Ein Streitgespräch zwischen den Gesundheitsunternehmern Dr. Christoph Lohfert und Prof. Heinz Lohmann unter der Leitung von Dr. Uwe K. Preusker

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Warum schreiben so viele Krankenhäuser rote Zahlen?

Antworten auf diese Fragen gibt Prof. Heinz Lohmann in einem Interview auf hr iNFO


 
Eva Zweidorfs Zukunftsmarkt Gesundheit: Lokomotive des Wandels

e2 trifft den Gesundheitswirtschaftsexperten Prof. Heinz Lohmann


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16. Januar  2019

„Mut zum Wandel jetzt unerlässlich!“

Krankenhäuser 2019 vor großen Herausforderungen

„Ein ‚Weiter so‘ kann es nicht geben“, ist Gesundheitsunternehmer Prof. Heinz Lohmann überzeugt. Die Reaktion der Politik auf die massive Kritik an den Zuständen in der Pflege mache deutlich, dass das Krankenhausmanagement seinen Kredit weitgehend eingebüßt habe. Den Klinikverantwortlichen werde nicht mehr zugetraut, die Herausforderungen eigenständig in den Griff zu bekommen. Deshalb greife die Politik aktuell unmittelbar massiv regulierend ein und begrenze die Spielräume der Manager mit der Einführung des Selbstkostendeckungsprinzips in der Pflege rigoros. „Wer jetzt nicht handelt, macht sich über kurz oder lang selbst überflüssig“, prognostiziert Prof. Lohmann. Weitere Interessengruppen in den Kliniken, allen voran die Ärzte, seien bereits dabei, sich ebenfalls unter das Dach der staatlichen Obhut zu flüchten. Am Ende stünde ein strikt administratives System ohne eigene Gestaltungskraft bei den Krankenhausleitungen. Manager seien dann überflüssig und könnten, wie noch in den 1980er Jahren üblich, durch Verwaltungskräfte ersetzt werden.

„Mut zum Wandel ist jetzt unerlässlich“, so der Präsident des GESUNDHEITSWIRTSCHAFTSKONGRESSES in Hamburg. Prof. Lohmann propagiert deshalb, den Patienten vorbehaltlos zum Maß des Handelns in Gesundheitsunternehmen zu machen. Es gehe darum, die Behandlungsprozesse ohne Wenn und Aber auf die Patienteninteressen auszurichten. Die Strukturierung und Digitalisierung der Arbeitsabläufe stünden dabei ganz im Vordergrund. „Das leider immer noch allzu häufig anzutreffende Improvisationstheater mit überforderten Akteuren, ausgestattet mit Bleistift, Papier und Radiergummi, darf es im Interesse der Patienten, aber auch der Mitarbeiter nicht länger geben“, so Lohmann deutlich. Das Jahr 2019 müsse genutzt werden, um das Ruder herumzureißen. Das Management sei aufgefordert, gemeinsam mit den Ärzten und Pflegekräften die betrieblichen Gestaltungsräume voll auszuschöpfen und dabei das Patientenerlebnis in den Mittelpunkt zu stellen. Es gelte, die Zukunft eigenständig digital zu gestalten und nicht ständig nach dem Staat zu rufen.

Beim 15. GESUNDHEITSWIRTSCHAFTSKONGRESS am 17. und 18. September in Hamburg wird die Optimierung der Behandlungsprozesse im Zentrum der Diskussionen stehen. Die Veranstaltung bietet den Verantwortlichen in den Gesundheitsunternehmen damit die Chance, den eigenen Führungsanspruch zu demonstrieren und Verantwortung für die künftigen Herausforderungen zu übernehmen.

Aktuelle Informationen und direkte Anmeldung zurzeit noch mit Frühbucherrabatt zum 15. GESUNDHEITSWIRTSCHAFTSKONGRESS am 17. und 18. September immer unter: www.gesundheitswirtschaftskongress.de.

Für Rückfragen:
Ines Kehrein (V.i.S.d.P.), Geschäftsführerin, WISO HANSE management GmbH,
Stormsweg 3, 22085 Hamburg,
Tel.: 040/28 80 72 199, E-Mail: ines.kehrein@gesundheitswirtschaftskongress.de

 


16. Januar  2019

 

Spitalsvergütung auf dem Prüfstand

11. ÖSTERREICHISCHER GESUNDHEITSWIRTSCHAFTSKONGRESS diskutiert wichtiges Thema

„Wenn es ökonomisch besser ist, weniger Patienten zu behandeln als mehr, kann letzteres schlecht erwartet werden!“ Darauf macht der Gesundheitsunternehmer und Präsident des ÖSTERREICHISCHEN GESUNDHEITSWIRTSCHAFTSKONGRESSES, Professor Heinz Lohmann, aufmerksam. Die Politik sei deshalb gut beraten, bei der Gestaltung des Gesundheitssystems diese Zusammenhänge zu beachten. Für die Finanzierung von Spitälern gelte das genauso wie in anderen Wirtschaftsbereichen. Somit sollten die gesundheitspolitischen Ziele möglichst deckungsgleich mit den Anreizen der Finanzierungsgrundsätze sein. Sprich: das Geld sollte immer der Leistung folgen. Prof. Lohmann: „Hier besteht aus meiner Sicht in Österreich Korrekturbedarf.“

Im soeben veröffentlichten Programm des 11. ÖSTERREICHISCHEN GESUNDHEITSWIRTSCHAFTSKONGRESSES am 13. März 2019 in Wien steht deshalb die Podiumsdiskussion „Falsche Anreize durch Spitalsvergütung: Geld muss der Leistung folgen!“ prominent auf der Agenda. Es diskutieren der ärztliche Geschäftsführer der Kliniken Region Hannover und Vorsitzende des Vereins der Kommunalen Großkrankenhäuser in Deutschland, Dr. Matthias Bracht, der Geschäftsführer der PremiQaMed Privatkliniken, Mag. Werner Fischl, der Geschäftsführer der Landeskrankenhausgesellschaft Vorarlberg, Dr. Gerhard Fleisch, der Amtsführende Stadtrat für Soziales, Gesundheit und Sport, Peter Hacker, der Präsident-Stellvertreter der Bundeskonferenz der Krankenhausmanager Österreichs, Mag. Dr. Dr. Wolfgang Markl und der Vorsitzende des Beirats des Evangelischen Krankenhauses Wien, Dr. Erich Sieber. Moderiert wird das Forum von Burghard van der Vorst, SALK – Gemeinnützige Salzburger Landeskliniken Betriebsgesellschaft mbH.

Aktuelle Informationen zum Kongress und direkte Anmeldung ständig unter: www.oegwk.at

 

Rückfragen richten Sie bitte an:
agentur gesundheitswirtschaft gmbh
Ines Kehrein (V.i.S.d.P.)
Fon: +43 676 / 71 23 630
info@oegwk.at

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