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Künftige Rolle der Patienten: Souveräner Konsument oder Opfer des Systems?

Ein Streitgespräch zwischen den Gesundheitsunternehmern Dr. Christoph Lohfert und Prof. Heinz Lohmann unter der Leitung von Dr. Uwe K. Preusker

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Warum schreiben so viele Krankenhäuser rote Zahlen?

Antworten auf diese Fragen gibt Prof. Heinz Lohmann in einem Interview auf hr iNFO


 
Eva Zweidorfs Zukunftsmarkt Gesundheit: Lokomotive des Wandels

e2 trifft den Gesundheitswirtschaftsexperten Prof. Heinz Lohmann


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02. Aprilr 2019

Professor Heinz Lohmann:
Mutiges Handeln ist das Gebot der Stunde Unternehmerische Managerinnen und Manager sind gefragt

Ist das Gesundheitssystem auf dem Irrweg? Sind wir in der Gesundheitswirtschaft in der falschen Richtung unterwegs? Glaubt die Politik, mit der großen „Finanzgießkanne“ alle Probleme lösen zu können? Hilft viel Geld wirklich weiter? Oder sind vielmehr Akteure gefragt, die die Herausforderungen für sich annehmen und eigenständige Lösungen entwickeln? Lassen sich moderne Methoden und Technologien aus anderen Branchen dazu nutzen, die steigenden Erwartungen souveräner werdender Patienten zu erfüllen? Kann die Digitalisierung die immer rarer werdenden Mitarbeiter deutlich entlasten und ihnen damit die Möglichkeit eröffnen, sich wieder intensiver um die Patienten zu kümmern?

Viele Manager in den Krankenhausunternehmen haben zu lange abgewartet. Nicht wenige Ärzte und Pflegende waren genauso zögerlich. Die Digitalisierung ist im Medizinbetrieb vielerorts nicht mit offenen Armen empfangen worden. Deshalb werden Telefon und Fax in den Kliniken, aber auch insbesondere bei den ambulanten Medizinanbietern nach wie vor für moderne Kommunikationsmittel gehalten und vielfältig zum Einsatz gebracht. In der Folge lassen sich die Möglichkeiten der Vernetzung, die die Digitalisierung bietet, nur sehr rudimentär nutzen. Die ärztlichen und pflegerischen Mitarbeiter werden immer noch zu einem erheblichen Teil ihrer Arbeitszeit mit berufsfremden Tätigkeiten wie Logistik und Dokumentation davon abgehalten, sich intensiv den Patienten zu widmen. Das ist angesichts veränderter Bedingungen auf den Arbeitsmärkten nicht mehr hinzunehmen und wird auch von den Beschäftigten zunehmend weniger akzeptiert.

Auch die Rolle der Patienten verändert sich radikal, weil immer mehr allgemein zugängliche Informationen, insbesondere auch aus dem Internet, dafür sorgen, dass die bisherige Wissensasymmetrie zwischen den Experten und den Betroffenen nach und nach aufgehoben wird und Letztere mehr Souveränität erlangen. Patienten, die auch Konsumenten werden, erwarten entgegen der bisherigen zergliederten Behandlung zunehmend ganzheitliche Gesundheitsangebote, die auf einem strukturierten Prozess beruhen und gezielte Leistungsversprechen ermöglichen.

Enorme Dynamik gerät in die Entwicklung durch die rasanten Veränderungen, die die Digitalisierung mit sich bringt. Medizin 4.0 stellt jetzt den Behandlungsprozess auf einen indikationsbezogenen digitalen Workflow. Alle notwendigen diagnostischen und therapeutischen sowie alle administrativen und technischen Einzelschritte werden dazu umfassend analysiert und in eine Struktur gebracht, die digital abgebildet werden kann. Die Akteure arbeiten auf dieser Basis und werden durch den hinterlegten Workflow nachhaltig unterstützt. Das gilt auch für den Primärprozess, in dem die einzelnen Arbeitsschritte systematisch „abgefordert“, die Dokumentation und die Abrechnung integriert sowie die notwendigen logistischen Maßnahmen automatisch abgerufen werden. Medizin 4.0 passt den realen Behandlungsablauf ständig an den geplanten an und schafft damit die Voraussetzung, die Ablauforganisation insgesamt zu stabilisieren sowie mittels Internetmedizin, Big Data und Robotik zu optimieren.

Was wir jetzt benötigen, sind unternehmerische Managerinnen und Manager, die die Zukunft der Gesundheitsbetriebe in die eigenen Hände nehmen und nicht weiter zuwarten. Wer nach der Politik ruft, hat schon verloren. Paragrafen gibt es bereits genug. Vielmehr ist mutiges Handeln das Gebot der Stunde. Deshalb ist der Austausch der Verantwortlichen in der Branche beim 15. GESUNDHEITSWIRTSCHAFTSKONGRESS in Hamburg so wichtig.

Aktuelle Informationen und direkte Anmeldung zurzeit noch mit Frühbucherrabatt zum 15. GESUNDHEITSWIRTSCHAFTSKONGRESS am 17. und 18. September immer unter: www.gesundheitswirtschaftskongress.de.

Für Rückfragen:
Ines Kehrein (V.i.S.d.P.), Geschäftsführerin, WISO HANSE management GmbH,
Stormsweg 3, 22085 Hamburg, Tel.: 040/28 80 72 199, E-Mail: ines.kehrein@gesundheitswirtschaftskongress.de

01. April 2019

„Koch mit Stern“
Altmeister Josef Viehhauser ist Gast beim monatlichen TV-Talk „Mensch Wirtschaft!“ auf Hamburg1

„Koch ist nicht gleich Koch“, sagt Josef Viehhauser, der aktuelle Gast des TV-Talks „Mensch Wirtschaft!“ auf Hamburg1 und plädiert heute für eine Differenzierung des Berufes, je nach der Art und Weise der Ausbildung. Im Gespräch mit dem Moderator der Sendung, Professor Heinz Lohmann, zeichnet der Sternekoch seinen beruflichen Werdegang aus seiner Österreichischen Heimat bis nach Hamburg nach und berichtet über die Anfänge der ambitionierten Gastronomie in der Hansestadt.

Menschen stehen im Mittelpunkt des TV-Talks „Mensch Wirtschaft!“.  Monat für Monat seit weit mehr als 10 Jahren widmet sich der Gesundheitsunternehmer Prof. Heinz Lohmann als Gastgeber der Sendung Unternehmern, Managern und Eigentümern großer und kleiner Betriebe, die für unsere Wirtschaft Bedeutung haben. Es geht in den Gesprächen darum, was diese Menschen beruflich antreibt. Wie sind sie zu dem gekommen, was sie heute machen? Was sind ihre wichtigsten Ideen und Projekte? Und welche persönlichen Ziele haben sie sich für die Zukunft vorgenommen?

„Mensch Wirtschaft!“ wird auf Hamburg 1 am Donnerstag, 04. April, um 21:15 Uhr ausgestrahlt und um 23.15 Uhr wiederholt. Der Talk kann auch zu den Sendezeiten per Livestream überall im Internet unter www.hamburg1.de empfangen und zu einem späteren Zeitpunkt in der Mediathek jederzeit aufgerufen werden.


Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an:
KOMMUNIKATIONSSERVICE Wirtschaft und Kultur
Dietmar Reese
Tel.: +49 (0) 40 / 27 14 14 66,   Mobil: +49 (0) 178 / 822 40 78
E-Mail: office@kswk.de


11. März 2019

„Medien aus Leidenschaft“
Der Kommunikationsexperte Peter Claußen zu Gast beim TV-Talk „Mensch Wirtschaft!“ 

Die Ansagen in der Hamburger U-Bahn haben ihn schon als Kind fasziniert. Später hat er beim Schülerradio mitgewirkt. Von diesen Anfängen seiner Leidenschaft für die Medien berichtet der Kommunikationsexperte Peter Claußen beim aktuellen TV-Talk „Mensch Wirtschaft!“ auf Hamburg1. Im Gespräch mit Professor Heinz Lohmann, dem Moderator der Sendung, geht es insbesondere auch um den Wandel in der Branche aufgrund der Digitalisierung.

Menschen stehen im Mittelpunkt des TV-Talks „Mensch Wirtschaft!“.  Monat für Monat seit weit mehr als 10 Jahren widmet sich der Gesundheitsunternehmer Prof. Heinz Lohmann als Gastgeber der Sendung Unternehmern, Managern und Eigentümern großer und kleiner Betriebe, die für unsere Wirtschaft Bedeutung haben. Es geht in den Gesprächen darum, was diese Menschen beruflich antreibt. Wie sind sie zu dem gekommen, was sie heute machen? Was sind ihre wichtigsten Ideen und Projekte? Und welche persönlichen Ziele haben sie sich für die Zukunft vorgenommen?

„Mensch Wirtschaft!“ wird auf Hamburg 1 am Donnerstag, 14. März, um 21:15 Uhr ausgestrahlt und um 23.15 Uhr wiederholt. Der Talk kann auch zu den Sendezeiten per Livestream überall im Internet unter www.hamburg1.de empfangen und zu einem späteren Zeitpunkt in der Mediathek jederzeit aufgerufen werden.


Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an:
KOMMUNIKATIONSSERVICE Wirtschaft und Kultur
Dietmar Reese
Tel.: +49 (0) 40 / 27 14 14 66,   Mobil: +49 (0) 178 / 822 40 78
E-Mail: office@kswk.de


12. Februar 2019

„Koch vom Land“
Der Koch Sebastian Junge ist Gast beim aktuellen TV-Talk „Mensch Wirtschaft!“ auf Hamburg1

Der Naturfreund und Familienmensch Sebastian Junge, Geschäftsführer und Küchenchef des Restaurants „Wolf´s Junge“, ist Gast der aktuellen Ausgabe des TV-Talks „Mensch Wirtschaft!“ auf Hamburg1. Im Gespräch mit dem Moderator der Sendung, Professor Heinz Lohmann, geht es auch darum, welchen Einfluss seine Erfahrungen mit der biodynamischen Landwirtschaft, der Demeter - Metzgerei und der Bio - Bäckerei auf das Konzept seines Restaurants haben.

Menschen stehen im Mittelpunkt des TV-Talks „Mensch Wirtschaft!“.  Monat für Monat seit weit mehr als 10 Jahren widmet sich der Gesundheitsunternehmer Prof. Heinz Lohmann als Gastgeber der Sendung Unternehmern, Managern und Eigentümern großer und kleiner Betriebe, die für unsere Wirtschaft Bedeutung haben. Es geht in den Gesprächen darum, was diese Menschen beruflich antreibt. Wie sind sie zu dem gekommen, was sie heute machen? Was sind ihre wichtigsten Ideen und Projekte? Und welche persönlichen Ziele haben sie sich für die Zukunft vorgenommen?

„Mensch Wirtschaft!“ wird auf Hamburg 1 am Donnerstag, 14. Februar, um 21:15 Uhr ausgestrahlt und um 23.15 Uhr wiederholt. Der Talk kann auch zu den Sendezeiten per Livestream überall im Internet unter www.hamburg1.de empfangen und zu einem späteren Zeitpunkt in der Mediathek jederzeit aufgerufen werden.


Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an:
KOMMUNIKATIONSSERVICE Wirtschaft und Kultur
Dietmar Reese
Tel.: +49 (0) 40 / 27 14 14 66,   Mobil: +49 (0) 178 / 822 40 78
E-Mail: office@kswk.de


16. Januar  2019

„Mut zum Wandel jetzt unerlässlich!“

Krankenhäuser 2019 vor großen Herausforderungen

„Ein ‚Weiter so‘ kann es nicht geben“, ist Gesundheitsunternehmer Prof. Heinz Lohmann überzeugt. Die Reaktion der Politik auf die massive Kritik an den Zuständen in der Pflege mache deutlich, dass das Krankenhausmanagement seinen Kredit weitgehend eingebüßt habe. Den Klinikverantwortlichen werde nicht mehr zugetraut, die Herausforderungen eigenständig in den Griff zu bekommen. Deshalb greife die Politik aktuell unmittelbar massiv regulierend ein und begrenze die Spielräume der Manager mit der Einführung des Selbstkostendeckungsprinzips in der Pflege rigoros. „Wer jetzt nicht handelt, macht sich über kurz oder lang selbst überflüssig“, prognostiziert Prof. Lohmann. Weitere Interessengruppen in den Kliniken, allen voran die Ärzte, seien bereits dabei, sich ebenfalls unter das Dach der staatlichen Obhut zu flüchten. Am Ende stünde ein strikt administratives System ohne eigene Gestaltungskraft bei den Krankenhausleitungen. Manager seien dann überflüssig und könnten, wie noch in den 1980er Jahren üblich, durch Verwaltungskräfte ersetzt werden.

„Mut zum Wandel ist jetzt unerlässlich“, so der Präsident des GESUNDHEITSWIRTSCHAFTSKONGRESSES in Hamburg. Prof. Lohmann propagiert deshalb, den Patienten vorbehaltlos zum Maß des Handelns in Gesundheitsunternehmen zu machen. Es gehe darum, die Behandlungsprozesse ohne Wenn und Aber auf die Patienteninteressen auszurichten. Die Strukturierung und Digitalisierung der Arbeitsabläufe stünden dabei ganz im Vordergrund. „Das leider immer noch allzu häufig anzutreffende Improvisationstheater mit überforderten Akteuren, ausgestattet mit Bleistift, Papier und Radiergummi, darf es im Interesse der Patienten, aber auch der Mitarbeiter nicht länger geben“, so Lohmann deutlich. Das Jahr 2019 müsse genutzt werden, um das Ruder herumzureißen. Das Management sei aufgefordert, gemeinsam mit den Ärzten und Pflegekräften die betrieblichen Gestaltungsräume voll auszuschöpfen und dabei das Patientenerlebnis in den Mittelpunkt zu stellen. Es gelte, die Zukunft eigenständig digital zu gestalten und nicht ständig nach dem Staat zu rufen.

Beim 15. GESUNDHEITSWIRTSCHAFTSKONGRESS am 17. und 18. September in Hamburg wird die Optimierung der Behandlungsprozesse im Zentrum der Diskussionen stehen. Die Veranstaltung bietet den Verantwortlichen in den Gesundheitsunternehmen damit die Chance, den eigenen Führungsanspruch zu demonstrieren und Verantwortung für die künftigen Herausforderungen zu übernehmen.

Aktuelle Informationen und direkte Anmeldung zurzeit noch mit Frühbucherrabatt zum 15. GESUNDHEITSWIRTSCHAFTSKONGRESS am 17. und 18. September immer unter: www.gesundheitswirtschaftskongress.de.

Für Rückfragen:
Ines Kehrein (V.i.S.d.P.), Geschäftsführerin, WISO HANSE management GmbH,
Stormsweg 3, 22085 Hamburg,
Tel.: 040/28 80 72 199, E-Mail: ines.kehrein@gesundheitswirtschaftskongress.de

 


16. Januar  2019

 

Spitalsvergütung auf dem Prüfstand

11. ÖSTERREICHISCHER GESUNDHEITSWIRTSCHAFTSKONGRESS diskutiert wichtiges Thema

„Wenn es ökonomisch besser ist, weniger Patienten zu behandeln als mehr, kann letzteres schlecht erwartet werden!“ Darauf macht der Gesundheitsunternehmer und Präsident des ÖSTERREICHISCHEN GESUNDHEITSWIRTSCHAFTSKONGRESSES, Professor Heinz Lohmann, aufmerksam. Die Politik sei deshalb gut beraten, bei der Gestaltung des Gesundheitssystems diese Zusammenhänge zu beachten. Für die Finanzierung von Spitälern gelte das genauso wie in anderen Wirtschaftsbereichen. Somit sollten die gesundheitspolitischen Ziele möglichst deckungsgleich mit den Anreizen der Finanzierungsgrundsätze sein. Sprich: das Geld sollte immer der Leistung folgen. Prof. Lohmann: „Hier besteht aus meiner Sicht in Österreich Korrekturbedarf.“

Im soeben veröffentlichten Programm des 11. ÖSTERREICHISCHEN GESUNDHEITSWIRTSCHAFTSKONGRESSES am 13. März 2019 in Wien steht deshalb die Podiumsdiskussion „Falsche Anreize durch Spitalsvergütung: Geld muss der Leistung folgen!“ prominent auf der Agenda. Es diskutieren der ärztliche Geschäftsführer der Kliniken Region Hannover und Vorsitzende des Vereins der Kommunalen Großkrankenhäuser in Deutschland, Dr. Matthias Bracht, der Geschäftsführer der PremiQaMed Privatkliniken, Mag. Werner Fischl, der Geschäftsführer der Landeskrankenhausgesellschaft Vorarlberg, Dr. Gerhard Fleisch, der Amtsführende Stadtrat für Soziales, Gesundheit und Sport, Peter Hacker, der Präsident-Stellvertreter der Bundeskonferenz der Krankenhausmanager Österreichs, Mag. Dr. Dr. Wolfgang Markl und der Vorsitzende des Beirats des Evangelischen Krankenhauses Wien, Dr. Erich Sieber. Moderiert wird das Forum von Burghard van der Vorst, SALK – Gemeinnützige Salzburger Landeskliniken Betriebsgesellschaft mbH.

Aktuelle Informationen zum Kongress und direkte Anmeldung ständig unter: www.oegwk.at

 

Rückfragen richten Sie bitte an:
agentur gesundheitswirtschaft gmbh
Ines Kehrein (V.i.S.d.P.)
Fon: +43 676 / 71 23 630
info@oegwk.at

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